Sudan Face e.V. 

Sudan's Friends of African Children's Education

 

 

 

Was ist los im Südsudan?

 

Der Bürgerkrieg im Sudan war einer der längsten und blutigsten Bürgerkriege Afrikas. Er hatte 1955 begonnen, gleich nach der Unabhängigkeit des Sudans, und dauerte - mit einer Unterbrechung Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 1980er Jahre - bis ins Jahr 2005 an. Mehr als vier Millionen Menschen, zumeist Zivilisten, verloren in 22 Jahren Krieg ihr Leben. Die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen war noch größer.

 

Seit dem Friedensabkommen vom 09.01.2005 kehren viele Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurück. Darunter sind auch viele Kinder und Jugendliche, die während des Krieges ihre Eltern und Verwandten verloren haben und nun auf sich allein gestellt sind.

 

Der Südsudan besteht aus etwa 64 ethnischen Gruppen. Es stehen sich als größte Volksgruppe die Dinka und als zweitgrößte die Nuer gegenüber. Erstere unterstützen den Staatspräsidenten Salva Kiir, einen Dinka, letztere den ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar, einen Nuer. Beide Politiker, wie auch die meisten ihrer Männer, waren bis 2005 im Befreiungskampf gegen den Norden aktiv. Viele der jetzigen Kämpfer sind in der südsudanesischen Armee (SPLA) und entsprechend bewaffnet.

 

Nach Loslösung des Südsudans vom Sudan, fand eine Versöhnung zwischen den Volksgruppen Dinka und Nuer statt. Riak Machar als Anführer der Volksgruppe Nuer wurde zum Vizepräsidenten des Südsudans gewählt. Die UN warf dem Südsudan vor, dass das Land nichts gegen die Korruption unternehme. Daraufhin wurden Neuwahlen der SPLM (Sudan People's Liberation movement) gefordert. Kiir und seine Unterstützer ignorierten jedoch diese Forderungen und warfen ihren Gegner stattdessen vor, zu einem Kreis korrupter Politiker zu gehören, die den Staat ruiniert hätten. Der Präsident des Südsudan entlässt daraufhin 11 Minister seines Kabinetts wegen des Korruptionsverdacht.

 

Am 15. Dezember 2013 brachen in der Hauptstadt Juba Kämpfe innerhalb der Präsidentengarde aus. Präsident Kiir sprach von einem Putschversuch, den seine Leute niedergeschlagen hätten. Es kämpfen die Dinka Volksgruppe gegen die Nuer. Dieser ethnische Krieg dauerte bis 2015 an. Die beiden Volksgruppen unterzeichneten ein Friedensabkommen, welches bis 2018 anhalten soll

 

Am 08.07.2016 brach jedoch erneut Bürgerkrieg zwischen den beiden rivalisierenden Gruppen aus. Das Land feierte an diesem Wochenende eigentlich seinen fünften Unabhängigkeitstag. Die geplante Feier wurde jedoch wegen Geldmangels abgesagt. Die neu eskalierten Kämpfe begannen an jenem Freitag. An diesem Tag wollten Kiir und Machar ursprünglich auf einer Pressekonferenz das Ende der Gefechte erklären. Die Unruhen erstreckten sich über drei Tage und forderten bis zu 1000 Tote. Über 100000 Südsudanesen flohen in die Nachbarländer. Nach dem Waffenstillstand soll nun das Friedensabkommen bis 2018 eingehalten werden. Danach sollen Neuwahlen folgen. 

 

Zusätzlich zu den bewaffneten Unruhen wurde der werden die Menschen im Südsudan von Hungersnot und Dürre bedroht.

 

Unser Ziel:

 

Mit unserem Projekt "Bildung im Südsudan" wollen wir zunächst drei ganz bestimmte Dörfer unterstützen:

Akoc, Wun Cuei, Thon

 

In diesen Dörfern wollen wir:

 

    •    Die bestehenden Schulen ausstatten und unterstützen

    •    Den Dorfbewohner Zugang zum Bildungswesen ermöglichen

    •    Sauberes Trinkwasser für die Dorfbewohner bereit stellen

 

Was brauchen wir?

 

Um den Menschen von Akoc Unterstützung bieten zu können, benötigen wir vor allem Ihre Mithilfe.

Schon mit einem kleinen Beitrag können Sie die schulische und berufliche Zukunft eine Kindes in Akoc fördern.

 

Wie können Sie uns unterstützen?

 

    •    Wir nehmen gerne ein Geldspende an, eine Spendenquittung kann ausgestellt werden

    •    Oder werden Sie Mitglied bei "Sudan Face e.V."

    •    Auch Sponsoren sind natürlich herzlichst willkommen!

 

 

Bankverbindung:

Stadtsparkasse München

IBAN: DE09 7015 0000 0060 1309 86

BIC:   SSKMDEMMXXX

 

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